Damen: Ein Spiel zum Lernen

Am Samstag Nachmittag des 11. Septembers 2021, bestritt unsere HSG Damen ihr erstes Auswärtsspiel in Drolshagen gegen die dortansäßige Turn- und Sportvereinigung. Man ging mit breiter Brust hochmotiviert ins Spiel um das vom Trainer Sebastian Schulte gesetzte Ziel auch zu erfüllen. Dieser sah unsere Damen als Favorit und war nur mit einem Sieg zufrieden zu stellen.
Leider musste sich der Trainer dann schnell der Realität stellen. Es war schon wie letzte Woche ein von vielen Fehlern gespickter Anfang. Im Angriff suchte man oft zu früh den Abschluss und auch bei gut rausgespielten Chancen scheiterte man oft an der Drolshagener Torhüterin und dem Alu vom Tor. In der Abwehr war zwar Feuer und Kampf vorhanden, doch leider auch immer kleine Unkonzentriertheiten, die die Gegner zum Tore werfen einluden.
Erst nach sechs Minuten gelang uns der erste Treffer. Pia Schneider schweißte den Ball vom 7m aus unhaltbar oben rechts in den Winkel. Danach war es ein offener Schlagabtausch und keine Mannschaft konnte sich zur Halbzeit absetzen. Wir gingen mit einem Tor Vorsprung mit 8:9 in die Pause.
Nach der Pause war es auf einmal ein anderes Spiel. Die kleinen Fehler in der Abwehr verschwanden und man konnte die gegnerische Angriffswelle weit von unserem Tor fernhalten. Jedoch schafften wir es nicht unsere Abschlussquote vorne zu verbessern, sodass man nur langsam und mühsam sich auf 8:12 absetzen konnte. So hätte es weitergehen können, aber natürlich war das nur Wunschdenken.
Aus unerklärlichen Gründen wurden die letzten 15 Minuten zum Spektakel für jeden Handballfan aber leider auch zur Nervenprobe für unsere Damen und ihren Trainer. In den ersten 15Minuten der zweiten Halbzeit warfen die Drolshagener kein einziges Tor und plötzlich ließen unsere Damen sich das Zügel aus der Hand nehmen und waren wie ausgewechselt . Die Damen aus Lennestadt und Würdinghausen wurden nervös und daher auch unkonzentriert und unorganisiert. Innerhalb der nächsten 4 Minuten gelang es den Drolshagener sich bis zum Ausgleich 12:12 hochzukämpfen. In der zweiten Welle wurden die Drolshagener nicht mehr aggressiv angegangen und in der Deckung stand man oft kopf- und kraftlos nur als Zuschauer daneben. Die Drolshagener Mitte kam oft und zu leicht durch den Mittelblock durch. Man merkte, dass das Spiel dabei war zu kippen.
Nach einer taktischen Auszeit um die Mannschaft neu aufzustellen und zu beruhigen konnte man den Ansturm der Drolshagener zum Glück stoppen. Es entbrannte ein schnelles Hin und Her. In der 52.Minute gelang Pia Schneider wieder einmal durch einen 7m das Führungstor. Im Gegenzug nur 30 Sekunden später glichen die Gastgeber ebenfalls durch ein 7m wieder aus. Diese Szene war Sinnbild für das ganze Spiel. Man war immer in Führung und hatte das Gefühl, dass gleich der Knoten platzt, aber man hat es nie geschafft. Es war wie verhext.
Da war es am Ende auch keine pure Freude sondern eher Erleichterung als Julia Blöink den Siegtreffer markierte und der Schlusspfiff ertönte. Unterm Strich zählen die 2 gewonnene Punkte und die gewonnene Erfahrung.

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