Auf Augenhöhe mit dem Favoriten: B-Jugend zeigt starke Entwicklung

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass unsere Jungs gegen die spielstarken Dragons vor einer echten Herausforderung standen. Davon ließ sich die Mannschaft aber von Beginn an nicht beeindrucken. Im Gegenteil. Das Team von Trainerin Kim Merz fand richtig gut in die Partie, spielte mutig nach vorne und schloss seine Angriffe konzentriert und treffsicher ab. Bis kurz vor der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die HSG hielt mit großem Ehrgeiz dagegen und ging mit einem knappen 18:19-Rückstand in die Halbzeit.

Der Start in die zweite Hälfte verlief zunächst etwas schwieriger. Technische Fehler, einige Pfostenwürfe und starke Paraden des gegnerischen Torwarts brachten den Spielfluss der HSG ins Stocken. Diese Phase nutzten die Dragons, um sich etwas abzusetzen. Dennoch ließen die Jungs nicht nach, zeigten Moral und hielten mit viel Einsatz dagegen, um das Spiel so eng wie möglich zu gestalten.

Besonders positiv fiel die Breite im Angriffsspiel auf. Viele unterschiedliche Torschützen, sicher verwandelte Siebenmeter und eine insgesamt hohe Trefferquote unterstrichen die offensive Qualität der HSG an diesem Tag. Auch wenn sich der Spielverlauf nicht immer im Ergebnis widerspiegelte, passten Einstellung und Leistung über weite Strecken.

Unterm Strich bleibt eine sehr souveräne erste Halbzeit und ein Auftritt, auf dem sich gut aufbauen lässt. Die Zuschauer der HSG trugen die Mannschaft mit starker Stimmung durch die gesamte Partie. Trainerin Kim Merz zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Gesamtleistung und vor allem stolz auf die Entwicklung ihres Teams.

Am Ende setzten sich die Dragons zwar mit 44:35 durch, doch das Ergebnis schmälert die Leistung der HSG keineswegs.

Zum Abschluss noch ein wichtiger Reminder: Handball lebt von Emotionen, das gehört dazu. Gleichzeitig ist es wichtig, diese im Griff zu behalten. Achtet als Zuschauer auf eine respektvolle Ausdrucksweise von der Tribüne, egal ob gegenüber Spielern, Schiedsrichtern oder Trainern. Das gilt besonders bei Jugendspielen. Nur so bleibt unsere Halle ein Ort, an dem sich alle wohlfühlen und der Sport im Mittelpunkt steht.

HSG: Rummler, Woelke, Beckmann (5), Kionka (6), Hennrichs, Ditzer(4), von Deines, Beckmann (12), Tahiri (6), Beckmann, Sadrija (2)

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