Auswärtsniederlage für HSG Damen 2
Die Damen 2 der HSG Lennestadt-Würdinghausen musste im Auswärtsspiel am 01.02. in Neunkirchen eine Niederlage hinnehmen, die sich im Vorfeld so kaum angedeutet hatte. Blickte man auf die bisherigen Ergebnisse beider Teams, war man eigentlich mit der klaren Erwartung eines Sieges angereist. Doch bereits vor dem Anpfiff standen die Vorzeichen alles andere als optimal.
Die HSG machte sich mit einer angeschlagenen Mannschaft auf den Weg zum Auswärtsspiel. Trotz dieser personellen Sorgen zeigte das Team in der Anfangsphase, welches Potenzial in ihm steckt. Der Start verlief vielversprechend: Die HSG spielte konzentriert, agierte mutig im Angriff und erspielte sich gute Torchancen. Früh konnte man in Führung gehen und lag in der Anfangsphase mehrfach knapp vorne. Auch nach rund 15 Minuten hatte die HSG beim 7:6 noch alles im Griff.
Vor allem Larisa Conchi präsentierte sich in der ersten Halbzeit sehr stark. Mit guten Laufwegen und viel Spielübersicht fand sie immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr und sorgte dafür, dass die HSG offensiv variabel blieb. Zur Pause war das Spiel völlig offen, beim Stand von 9:9 war für die HSG weiterhin alles möglich – zu diesem Zeitpunkt sah vieles nach einem erfolgreichen Auswärtsspiel aus.
Der Knackpunkt folgte jedoch noch vor der Halbzeit: Jula Kröhnert verletzte sich und konnte nicht mehr weiterspielen. Damit stand fest, dass die HSG für den gesamten restlichen Spielverlauf ohne Auswechselspielerin auskommen musste – ein herber Rückschlag, der sich im weiteren Verlauf deutlich bemerkbar machen sollte.
Nach dem Seitenwechsel stellte sich der Gegner besser auf das HSG-Spiel ein und nahm Larisa Conchi nun kurz. Dadurch verlor die HSG einen wichtigen Fixpunkt im Angriff. Gleichzeitig sank mit fortlaufender Spielzeit die Wurfqualität spürbar. Abschlüsse wurden zunehmend unpräzise oder überhastet, klare Torchancen blieben aus. In der zweiten Halbzeit gelang es der HSG insgesamt nur noch sechs Tore zu erzielen – deutlich zu wenig, um das Spiel offen zu halten.
Während man nach dem 10:11 noch in Schlagdistanz war, setzte sich der Gegner anschließend Tor um Tor ab. Aus einem 11:13 wurde ein 11:16, ehe in der Schlussphase endgültig die Kräfte schwanden. Vor allem am Ende fehlte es der HSG sichtbar an Luft: Ohne Wechselmöglichkeiten kam man defensiv einen Schritt zu spät, im Angriff fehlte die Durchschlagskraft, um noch einmal entscheidend zu verkürzen.
Am Ende stand eine Niederlage, die angesichts des starken Beginns und der Erwartungen vor dem Spiel besonders bitter war. Dennoch zeigte die Mannschaft große Moral und kämpfte trotz der schwierigen personellen Situation bis zum Schluss.
Der Blick richtet sich nun nach vorne: Für das Rückspiel hofft man bei der HSG Lennestadt-Würdinghausen auf eine personell besser aufgestellte Mannschaft. Mit mehr Wechselmöglichkeiten und frischen Kräften will man dann über 60 Minuten das eigene Spiel durchziehen – und den Spieß im direkten Duell umdrehen. HSG Lennestadt-Würdinghausen: Droste (1), Hardenacke (6), Conchi (2), Fischer, Gabriel (1), Arens (1), Schmidt (4), Kröhnert (2)







