HSG Damen gegen Hohenlimburg

HSG Damen 1 zerlegen Tabellenzweiten

im Hexenkessel auf’m Ohl – 30:23 (16:16)

Wieder einmal schrieb die Ohlsporthalle ihre ganz eigene Geschichte. Im Duell gegen den Tabellenzweiten HSG Hohenlimburg 2 zeigte die HSG Lennestadt-Würdinghausen am Sonntagabend, 30.11. eine ihrer stärksten Saisonleistungen und feierte vor rund 170 begeisterten Zuschauern einen hochverdienten 30:23-Erfolg.

Wieder einmal schrieb die Ohlsporthalle ihre ganz eigene Geschichte. Im Duell gegen den Tabellenzweiten HSG Hohenlimburg 2 zeigte die HSG Lennestadt-Würdinghausen am Sonntagabend, 30.11. eine ihrer stärksten Saisonleistungen und feierte vor rund 170 begeisterten Zuschauern einen hochverdienten 30:23-Erfolg.

Die Favoritinnen aus Hohenlimburg reisten mit breiter Brust an und wollten ihre Tabellenposition verteidigen. Entsprechend eng verlief die Anfangsphase: Über die ersten zwölf Minuten konnte sich kein Team absetzen, das Spiel blieb vollkommen ausgeglichen. In der 20. Minute gelang den Gästen dann ein 14:9-Vorsprung – begünstigt durch technische Fehler und unkontrollierte Abschlüsse der Gastgeberinnen.

Doch genau ab diesem Moment zündete die HSG den Turbo. Ein beeindruckender 21:9-Lauf drehte die Partie vollständig. Noch vor der Pause kämpften sich die Handballerinnen zurück und stellten auf ein 16:16 zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte setzte die HSG genau dort an, wo sie aufgehört hatte. Torhüterin Lena Deichmann avancierte zur Wand zwischen den Pfosten und machte das Tor phasenweise „komplett dicht“. Die Abwehr stand jetzt wie ein Bollwerk, das den Gästen jede Idee raubte. Hohenlimburg fand schlicht kein Mittel mehr, diese kompakte Defensive zu durchbrechen.

Vorne spielte die HSG reif und abgeklärt, erspielte sich Chance um Chance und verwandelte diese mit großer Entschlossenheit. Die Mannschaft trat geschlossen auf, agierte leidenschaftlich und ließ keinen Zweifel daran, dass sie an diesem Abend die bessere Mannschaft war.

Am Ende stand ein mehr als verdienter 30:23-Sieg – ein Statement-Sieg, der nicht nur die Halle, sondern auch die Tabelle kräftig durcheinanderwirbelt.

HSG: Burink, Deichmann, Hendrichs, Gehrig, Schneider (11), Johanns (2), Germing (2), Faulenbach (3), Döhring (5), Lechmann (7), Miftari, Merz, Urban, Pieper

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