Katastrophale Leistung der HSG Damen 1 – Drucklos und ohne Kampf – HSG Lennestadt-Würdinghausen – TuS Plettenberg 25:21 (9:17)
Das war heute schlicht zu wenig. Die HSG verliert völlig verdient mit 25:21 gegen den Aufsteiger aus Plettenberg.
Plettenberg machte es über 60 Minuten clever und nutzte die Schwächen der HSG konsequent aus. Die HSG dagegen präsentierte sich in der ersten Halbzeit wie im frühen Winterschlaf.
Immer wieder gelang es den Gästen, mit einfachsten Finten eine praktisch nicht vorhandene HSG-Abwehr auszuspielen. Vorne fand die HSG gegen eine stabile 6:0-Abwehr ebenfalls kaum Lösungen und entwickelte viel zu wenig Torgefahr.
So ging es mit einem völlig verdienten 9:17 in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte zeigte die HSG zumindest in der Abwehr deutlich mehr Zugriff und konnte sich Tor um Tor herankämpfen. Beim 19:20 war der Anschluss geschafft und die Partie wieder offen.
Doch genau in dieser Phase fehlte erneut die nötige Konsequenz. Statt das Spiel endgültig zu drehen, kassierte die HSG wieder mehrere einfache Gegentore und brachte sich damit selbst um die Chance auf eine Aufholjagd.
Am Ende steht eine 25:21-Niederlage, die aufgrund der gezeigten Leistung völlig in Ordnung geht.
Jetzt heißt es: Kopf ausschalten, fünf lange Wochen überstehen und anschließend im Auswärtsspiel in Kierspe ein anderes Gesicht zeigen. Denn viel schlechter kann es eigentlich nicht werden.
HSG Lennestadt-Würdinghausen: Deichmann, Schmidt, Gabriel, Conchi (2), Faulenbach, P. Döhring (1), Bogdanski (7/4), Lechmann (6), I. Döhring (2/1), Johanns (1)








