Zu viele vergebene Chancen: B- Jugend bringt sich in Hagen selbst um Zählbares
Mit 36:42 musste sich die B-Jugend der HSG Lennestadt-Würdinghausen am Sonntag, den 25.01.2026, bei der SG TuRa Halden-Herbeck geschlagen geben. Ein Ergebnis, das auf dem Papier deutlich wirkt, dem Spielverlauf aber nur bedingt gerecht wird. Denn über weite Strecken agierte die HSG auf Augenhöhe und brachte sich am Ende vor allem selbst um ein besseres Resultat.
Die Gäste fanden ausgeglichen in die Partie. Strukturiert im Angriff, aufmerksam in der Abwehr und mit einem klaren Plan hielt Lennestadt-Würdinghausen das Spiel offen. Nach gut zwölf Minuten stand es 9:9, auch danach blieb das Duell eng. Immer wieder war es Spielmacher Nikos Kionka, der mit viel Übersicht seine Mitspieler in Szene setzte. Besonders Arian Tahiri und Malik Beckmann übernahmen im Rückraum selbstbewusst Verantwortung, suchten mutig den Abschluss und brachten die Bälle wiederkehrend im gegnerischen Tor unter. Zur Pause lag die HSG mit 18:20 nur knapp zurück.
Was folgte, war sinnbildlich für den weiteren Verlauf der Begegnung. Chancen waren reichlich vorhanden, doch zu viele Würfe landeten an Latte oder Pfosten. Hinzu kamen einige zu frühe Abpfiffe des Schiedsrichters im Angriff, die dem Spiel den Rhythmus nahmen und mögliche Torerfolge verhinderten. So machte sich die HSG das Leben selbst schwer.
Dass die Mannschaft trotz der Vielzahl an krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen lange konkurrenzfähig blieb, spricht für die Entschlossenheit und den Zusammenhalt des Teams.
Trainerin Kim Merz fand nach dem Abpfiff klare Worte: „Heute haben wir uns quasi selbst geschlagen. Schade, denn in der Partie wäre mehr drin gewesen. Das Ergebnis widerspiegelt nicht das Duell auf Augenhöhe. An die Leistung wollen wir kommenden Samstag gegen Littfeld anknüpfen!“
HSG Lennestadt-Würdinghausen:
Woelke; Beckmann (15), Tahiri (8), Beckmann (5), Kionka (4), Ditzer (2), Sadrija (2), Melcher, Ringbeck, Heße, von Deines








